Vortrag-Willkommen

Willkommen
und dankeschön für das Interesse und die Neugier, die in den Veränderungs-möglichkeiten der Gemeinwohl-Ökönomie urständet. Fast wie ein Kunstprojekt mit Vision und neuen Ideen, die allen nützlich sind, werden eigene Ressourcen und Impulse von außen Material des Handelns. Eine Allgemeinwohl-Kultur kann entstehen, die achtsam mit inneren und äußeren Ressourcen umgeht. Kreative Streuung auf viele Menschen bringt Entfaltung transformatorisch zur Blüte.
Das Wohl aller – das ist Ziel der Gemeinwohl-Ökonomie.
Kultureinrichtungen sind hierbei essentieller Bestandteil; Beispiel „Kulturinsel“ in Ihlow , Ostfriesland , 12000 Einwohner ; Bürgerwille und Gemeinderat waren sich einig, die Kultur zu beleben. Großgebaute Säale mit Gasthaus sind nun permanenter Anlaufpunkt für alle möglichen Veranstaltungen; Gemeinschaft durch aller Bevölkerungsgruppen im Dorfe wird ermöglicht.
Warum ist dies nicht auch in Ottersberg realisierbar, wo auch viel Interesse für ein solches Zentrum da ist ? Selbst dies und vieles mehr wird durch Gemeinwohl-Ökönomie in der Gemeinde einfacher, Mitsprache und Mitwirkung der Bürger direkter.


. . . Vorwort von Christian Felber / Gemeinwohl-Ökonomie :

Die gegenwärtige Form des Wirtschaftens, die kapitalistische Marktwirtschaft, hat eine gefährliche Krisenlandschaft geschaffen: Finanzblasen, Arbeitslosigkeit, Verteilungskrise, Klimakrise, Energiekrise, Hungerkrise, Konsumkrise, Sinnkrise, Demokratiekrise.All diese Krisen hängen zusammen, sie sind auf eine gemeinsame Wurzel zurückzuführen: die zentrale Anreizstruktur unseres Wirtschaftssystems: Gewinnstreben und Konkurrenz.Diese Kernmotivation fördert egoistisches und rücksichtsloses Verhalten, lässt zwischen-menschliche Beziehungen scheitern und gefährdet den seelischen, sozialen und ökologischen Die Gemeinwohl-Ökonomie fördert und belohnt dieselben Verhaltensqualitäten und Werte: Vertrauensbildung, Wertschätzung, Kooperation, Solidarität und Teilen. Laut wissenschaftlicher Forschung werden Menschen in einem solchen Anreizrahmen stärker motiviert als durch Konkurrenz und Egoismus. Knapp siebzig Unternehmen tragen den vorliegenden Entwurf mit. Damit wollen wir zeigen, dass sich viele Unternehmen einen anderen Ordnungsrahmen für das Wirtschaften wünschen. Jedoch wäre es naiv, so zu tun, als könnte dies ohne die Änderung der gegenwärtigen Machtverhältnisse über die Bühne gehen. Deshalb wird großes Augenmerk auf die Eigentums- und die Demokratiefrage gelegt: die großen blinden Flecken einer sogenannten „freien“ Marktwirtschaft. Mit der Gemeinwohl-Ökonomie wird niemand mehr so unverhältnismäßig reich und mächtig werden wie heute, aber materieller Wohlstand bis hin zu Luxus wären immer noch möglich. Der Gewinn sind: mehr Chancengleichheit, Lebensqualität und Demokratie: eine gesamtgesellschaftliche Win-win-Situation. Deshalb werden sich auch viele Unternehmen und Vermögende dafür einsetzen . . .



PS: . . .
in Ottersberg wird so eine Gemeinwohl-Gruppe („GWÖ-Energiefeld“) angestrebt,
welches die
Verbreitung und Verwirklichung dieser Sache übernimmt . . . dankeschön
Kontakt:
Gemeinwohl-Oekonomie-Ottersberg  AT public-files.de

weltweit:
http://ecogood.org und für Ottersberg = http://2.101art.de